Anfang dieser Woche hat Dirk Olbertz seinen beliebten Dienst Blogscoutdichtgemacht, eine liebevoll immer weiter verbesserte Mischung aus Zugriffszähler, Ranking und Beitragsbewertung für Blogs, einer der besten Führer durch das Städtchen, das Kleinbloggersdorf mittlerweile geworden ist.
Spannend war dabei nicht immer nur die Top-Liste, auf der sich die Dickschiffe unter den Blogs fanden, sondern auch die andere Seite, der Long Tail. Mit einem eigenen Link “Zum Long Tail” konnte man direkt zum Ende der Reichweiten-Rangliste springen, dorthin, wo sich die Blogs tummeln, die einen einzigen Besucher pro Tag haben. Geht jetzt auch nicht mehr. Ein letztes Mal wollen wir aber noch via Blogscout den Long Tail erkunden. Wir haben hier deshalb die letzte Seite des Blogscout-Rankings als Screenshot:
Klick führt zur ganzen Liste, Screenshot und Ausschnitt von blogscout.de
Okay, es ist nicht sehr komfortabel, weil Ihr die Namen der Blogs erstmal in eine Suchmaschine eingeben müsst, um sie anzusehen, aber auf komfortablem Wege kam auch nicht Kapitän Marlow in den Kongo. (Ja, das war ein eher schepper Vergleich.)
Heute: Getting Things Done für Blogger. Was das sein soll? Nun, zum Beispiel der Tipp, auf Kommentare im Blog sofort zu antworten, wenn man sie liest - es dauert schließlich weniger als zwei Minuten. Leo Babauta hat bei Webworkerdaily noch viel mehr Tipps zum Thema “GTD for Bloggers”:
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text rund ums Thema Produktivität. Viel Spaß bei der Lektüre!
Wieso zum Geier ist meine 100GB-Festplatte schon wieder voll?
Um dieser Frage nachgehen zu können, muss man zunächst feststellen, welche Dateien denn den meisten Platz wegnehmen. Klingt leichter, als es ist. Denn der Windows Explorer und seine Alternativen (wie der hier vorgestellte Xplorer) zeigen einem zwar brav die Dateien in den Verzeichnissen an, notfalls auch nach Dateigröße geordnet. Aber eine grafische Übersicht der Festplatte zur schnellen Ortung von Platzfressern? Njiet.
Diesmal kein Link zu einem Artikel, sondern zu einem Fotopool bei Flickr: In der Gruppe “Moleskine: One Page at a Time.” sammeln über 1.300 Mitglieder Bilder ihrer Notizbücher, mit teils großartigen Zeichnungen und Collagen. Durch die fast 5.300 Fotos kann man sich stundenlang durchklicken.
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Manchmal ist es angebracht, jegliche Produktivitätsversuche zu sabotieren. Zum Beispiel mittwochs um drei. Zum Beispiel mit der Video-Anleitung für einen “Pen Trick”, also eine dieser Methoden, einen Stift irrwitzig um Finger kreisen zu lassen (die diesem Kreisen eigentlich im Weg sein müssten).
Ich kenne das vor allem von diesem russischen Hacker aus einem der James-Bond-Filme (welcher war das noch?), Tim Ferriss (Autor von The Four Hour Workweek) kennt es aus Japan und hat gerade eine kleine Serie mit Filmchen begonnen, in denen er fünf solcher Pen Tricks erklären will. Die Nummer 1, der “Helikopter”, geht so:
Einen schönen Feierabend schon mal allen, die jetzt mit dem Üben beginnen.
Wer schon mal Getting Things Done (GTD) ausprobiert hat, weiß, dass der wöchentliche Durchblick (Weekly Review) einer der kritischen Punkte des ganzen Prozesses ist. Wer seine Listen nicht einmal pro Woche auf den neuesten Stand bringt und alles durchgeht, wird schnell wieder in alte Gewohnheiten verfallen. Checklisten können die Durchsicht sehr erleichtern, und eine solche Checkliste hat das Blog “Getting Things Done” (trotz des Namens ein inoffizielles) nun veröffentlicht, auf dass sich andere GTDler inspiriert fühlen mögen.
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Zentrum des Wahnsinns, so wird der moderne Arbeitsplatz in einem aktuellen Artikel auf Welt.de genannt. Zwischen Smartphone, E-Mail-Programm und Internet verschwenden wir Zeit, weil wir alles gleichzeitig zu erledigen versuchen.
Es ist ein weiterer Artikel zum Thema “Interruption Science”, der Wissenschaft, die sich zum Thema “Unterbrechungen am Arbeitsplatz” formiert, und er erwähnt eine weitere Studie, diesmal vom britischen Henley Management College: 181 Führungskräfte wurden dafür befragt und es kam heraus, dass sie im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens damit verschwenden, überflüssige E-Mails zu lesen. Die Ergebnisse früherer Untersuchungen waren ähnlich:
Mehr als ein Viertel der Arbeitszeit gehe für die unproduktiven Nebeneffekte des Multitaskings heraus, schrieb das Magazin SZ Wissen.
Nur elf Minuten am Stück könne man sich am Stück auf eine Aufgabe konzentrieren, bevor die nächste Unterbrechung einen ablenke, stand bei Spiegel Online.
Selbst wenn man übrigens sehr fit ist im gleichzeitigen Erledigen verschiedener Aufgaben, kann das Multitasking einen negativen psychologischen Effekt haben. Im Welt.de-Artikel wird der Psychologe Iring Koch von der TH Aachen zitiert:
?Selbst wenn sich die Leistung durch Multitasking nicht verschlechtert, nehmen Menschen ihre Arbeit als anstrengender wahr, als sie es tatsächlich ist?
Ach, wie schön ist das Klischee. Für den Zünder hat Norbert Bayer in Berliner Szenecafés die digitale Bohème fotografiert: Junge Menschen von Mitte 20 bis Anfang 30, die zu circa 99,89 Prozent vor einem Apple-Laptop und einer Tasse Milchkaffee sitzen und an Büchern, Vorträgen, Dissertationen, Theaterstücken, Design, Architektur oder ähnlichen Projekten arbeiten.
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Ein Notizbuch zu führen, das hilft. Aber wobei eigentlich? Und was kann man alles hineinschreiben? Allen Galbraith hat zehn Ideen dazu notiert. Die meisten liegen sehr nahe, es ist darum eher eine Liste für Leute, die noch einen Anstoß brauchen, um mit den “Offline-Bloggen” anzufangen:
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