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Am Wochenende:
Morgenroutine entwickeln

Von Florian Steglich am 27. Juli 2007 um 14:30 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Am Wochenende

Das zweite Projekt fürs Wochenende: Diesmal geht es darum, eine Routine für den Morgen zu entwickeln. Das kann am Wochenende leichter sein, durchgehalten wird dann ab Montag - oder auch ab Mittwoch, dem 1. August, wenn man eher mit symbolischen Zeitpunkte arbeiten möchte.

Damit es nicht so schwerfällt, hilft es, sich die neue Routine nur für die nächsten zehn Tage vorzunehmen. Hat man die erstmal geschafft, kann man leichter die nächsten zehn Tage dranhängen.

Ein paar Anregungen für die Morgenroutine:

  • Früher aufstehen, wacher sein. Das muss nicht zwingend 5:30 Uhr heißen, sondern einfach: Früher als sonst; früher als es nötig wäre, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. 30 Minuten früher zum Beispiel wirken wie ein Wunder im Gegensatz zum Stress, der üblicherweise die Zeit zwischen Aus-dem-Bett-quälen und Ins-Auto-(U-Bahn, Bus, …)-quälen füllt.
  • Und was tun mit den 30 zusätzlichen Minuten? Zum Beispiel den ersten Kaffee (oder Tee) mit Ruhe trinken. Zu vermeiden ist: Mit rechts die Tasse greifen, einen Schluck trinken, mit links auf “Empfangen” klicken oder die Zeitung umblättern, Tasse abstellen, Tasche packen, Tasse nehmen, trinken, Schuhe binden, trinken, durch die Badezimmertür irgendetwas mit dem Partner / Kind / Mitbewoher klären, trinken, Tasse stehen lassen, die Wohnung verlassen. Stattdessen lieber: Mit der heißen Tasse auf den noch kühlen Balkon gehen, Frischluft zum Kaffee genießen. Ganz einfach, enorme Wirkung.
  • Mehr Zeit fürs Frühstück schadet auch nicht. Frische Beeren im Haus, die man in den Joghurt oder die Dickmilch mischen kann? Croissants vom Bäcker holen statt Pappdeckel-Toastbrot? Jetzt ist Zeit dafür.
  • Wieso immer nur vor dem Einschlafen lesen? Auch morgens liest es sich gut, zum Beispiel auf dem erwähnten Balkon, sofern der Ausblick von dort nicht ganz so prächtig ist.
  • Trainieren. Und wenn es nur zehn Liegestützen sind. Das bessere Gewissen gibt natürlich das morgendliche Joggen im Park, aber da wird es dann bald schon knapp mit den 30 Minuten.

Grundsätzlich sollte es eine eher angenehme Morgenroutine sein, die man sich ausdenkt. Es geht nicht darum, morgens unbedingt schon irgendetwas Wichtiges erledigt zu haben, sondern darum, besser, entspannter, vorbereiteter in den Tag zu starten.

Wie sieht Eure Morgenroutine aus?



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7 Kommentare

Roman

Die schönste Zeit des Tages ist für mich diejenige am Morgen. Ich halte es auch so, dass ich (fast immer) eine Stunde früher aufstehe, als ich eigentlich müsste. Diese Stunde gehört dann nur mir. Meine Frau und unser kleiner Sohn schlafen dann noch. Ich trinke Kaffee, hole die E-Post und rauche ganz gemütlich eine Zigi auf dem Balkon. Eigentlich bräuchte ich für das etwa 20 Minuten, aber ich will es ganz bewusst mit der Ruhe tun und geniesse es sehr.


Rafa

Meine Morgenroutine? Es gibt keine Routine, es ist jeden Tag anders und ich lass mich aufs Neue überraschen :D


Ronnie Grob

Wecker abstellen, 250 Liegestütze. Dann Wasser, Kaffee, E-Mails.


jo

Die 250 Liegestücke vor oder nach dem Pace-Circle? ,)


Ronnie Grob

@jo: Die Vorstellung, wie enorm fit man wäre, wenn man das jeden Morgen machen würde, finde ich reizvoll. Aber auch schön unrealistisch. Ich glaube, es gibt gar nicht so viele, die 100 am Stück hinkriegen. Oder 50. Oder 20. Oder 1.


sas171

> Wecker abstellen, 250 Liegestütze…
Komm schon Chuck, was ist das für ein komischer Deckname? )

Spass bei Seite, mir reichen erst mal 20 jeden Morgen + 20 Sit-Ups. Danach Dusche und co. und ab in die Bahn.


Bene

Vom Aufstehen bis zum Weggehen 20 Minuten Hetzen. Dringender Verbesserungsbedarf…


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