Zwingt einen ja niemand.

Florian Steglich, 25. Juni 2007 21:31 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Wir hatten das Thema hier ja schon mal. Und weil’s so schön war: Noch mehr Gedanken zum Thema “RSS-Feeds unter Kontrolle” hat sich Marcel Weiss bei neunetz.com gemacht.

Auch er sortiert seine Feeds in mehreren Ordnern nach Prioritäten, geht dabei allerdings herunter bis auf “Prio9″ – etwas, was mir persönlich zu kleinteilig wäre, um tatsächlich effizient mitzulesen beziehungsweise effizient zu ignorieren. Marcel schafft damit stressfrei ca. 350 Feeds. Interessanter Ansatz: Er arbeitet zusätzlich noch mit zwei Feedreadern, liest seine Techblog-Abos mit dem Google Reader und die anderen mit Netvibes. Und betont in seinem Artikel die Quintessenz, die man sich manchmal einfach in Erinnerung rufen muss:

“Zwingt einen ja niemand.”

» Zum ganzen Eintrag bei neunetz.com

P.S.: Widersprechen müssen wir natürlich ganz entschieden Marcels Behauptung, imgriff.com müsse man “nicht täglich (…), ja nicht mal wöchentlich” lesen.

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4 Kommentare

  1. marcel weiss
    schrieb am 26. Juni 2007 um 00:27 Uhr (#)

    Ist sehr kleinteilig, stimmt. Aber für mich funktioniert es recht gut. Vor allem, da ich im GReader immer gleich ganze Ordner öffne und die dann komplett durchgeh. Das geht dort sehr schön. Werde da heute in einem weiteren Artikel nochmal etwas genauer auf den GoogleReader eingehen.

    Wobei ich aber auch sagen muss, dass die hinteren Ordner (8, 9), weniger prioritätsbezogen und mehr thematisch eingegrenzt sind. Also Kategorien, die keine breaking news bringen werden. Probloggingtipps in einem Ordner zum Beispiel. Oder eben Produktivität im Anderen.

    Welche Breaking News wurden hier denn zuletzt gebracht? :D

  2. Andreas Weinberger
    schrieb am 26. Juni 2007 um 07:10 Uhr (#)

    Ich verwende auch 9 Prioritätskategorien – das passt zu meiner Lesesituation optimal weil ich damit sehr schön steuern kann, wann ich welchen Inhalt lese bzw. ab wann es zuviel wird und ich umpriorisieren muss. Die Stufen gehen von “1 – sofort”, d.h. Anzeige in iGoogle über “2 – taeglich” bis “9 – kann ungelesen weg”.

    Ich finde aber auch die zusätzlichen Priorisierungen sehr wichtig (die im Google Reader dank der Labels bzw. Tags sehr schön möglich sind).

    So habe ich neben Prio und Thema auch noch andere Dimensionen, nämlich die Art des Inhalts (Blog-Beitrag, Kommentare, del.icio.us-Einträge, Photo, ?) und die produzierende Person.

    Damit habe ich die zusätzliche Möglichkeit z.B. einfach mal nur über die neuesten Bilder meiner Familie bei Flickr zu schauen oder mir gesammelt alles anzuschauen was z.B. mein Bruder aktuell produziert hat (Blog, Flickr, del.icio.us).

  3. nospam@bugajewski.de
    schrieb am 26. Juni 2007 um 17:50 Uhr (#)

    Ich denke, dass man irgendwann wissen sollte, wann Schluss ist. Sinn der Sache ist es nicht alles zu lesen auf was man trifft, denn das schafft man gar nicht. Man sollte sich lieber zwischen verschiedenen Blogs entscheiden und zwar nach subjektiven Kriterien. Ich merke, dass bei mir die Grenze knapp bei 100 liegt und werde daher nicht weiter ausbauen. Zur Not müssen alte, nicht so tolle Sachen herausfliegen und Platz für etwas Neues machen.

    Und wenn man mal diese Strategie konsequent durchzieht, dann muss man sich auch nicht wirklich über Priorisierungen Gedanken machen.

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