Der Hipster PDA
Wir setzen den Papier-Freitag fort und stellen euch den Hipster PDA vor, das ultimative Produktivitätswerkzeug.
Direkt vom Productivity-Mastermind Merlin Mann kommt diese Antwort auf alle funktionsüberladenen, komplex zu bedienenden Gadgets, bei denen ständig die Batterien leer sind. Der Hipster PDA kostet fast nichts, bietet ein Maximum an Flexibilität und passt trotzdem in die Hosentasche.
Er lässt sich sogar komplett selbst zusammenbauen. Die Bauteile gibt es in jeder Abteilung für Bürobedarf. Man braucht einen Stapel Karteikarten in der Größe, die einem am besten liegt (ich bevorzuge DIN A6) und einen Papierclip (ich bevorzuge die kleinen). Man nehme ein paar Karteikarten (5 – 10) und klemme sie mit dem Papierclip zusammen. Fertig.
In weiser Voraussicht haben die meisten Hosen-Firmen extra passende Taschen bei den Standard-Modellen auf der Rückseite der Hose angenäht. Je nach Vorliebe kann der Hipster-PDA-Benutzer so die linke oder rechte Tasche wählen.
Wer seinen Hipster PDA pimpen möchte kann farbige Karteikarten nehmen und sie verschiedenen Kategorien zuordnen. Richtige Profis haben einen Drucker, der die Karteikarten bedrucken kann. Dazu haben sie Vorlagen für Kalender, To-Do-Listen und sogar druckbare GTD-Formulare.
Mir reichen die weißen Blankokarteikarten völlig. Ich nutze sie für alles, wo ich mir schnell eine kurze Notiz machen will (Tipps, die ich von anderen bekomme (Bücher, CDs), Einkaufslisten, Nummern, die ich während des Tages brauche etc.) Und außerdem habe ich so einfach immer Stift und Papier dabei, wenn es irgendwo gebraucht wird.
Hipster PDAs sind ideal für alle, die GTD benutzen. Immer wenn einem ein loses Ende in den Kopf kommt, schreibt man es sofort auf eine Karteikarte. Wenn man in der Nähe seines Eingangskorbes ist, legt man dort einfach alle Karten mit losen Enden ab, um sie später weiter zu bearbeiten. So macht es auch nichts mehr, wenn einem auf dem Klo einfällt, dass man noch Batterien braucht.
Links:
* 43folders: Introducing the Hipster PDA
* Vorlagen für einen DIY Planner in der Hipster PDA Edition
* Anleitung zum Drucken von eigenen Hipster PDA Vorlagen
* Hipster PDA im 43folders-Wiki












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Auf was für Ideen die Leute kommen. Mein “Hipster-PDA” heißt seit bestimmt bald 10 Jahren tempus. (http://tempus.de/) – paßt zwar nicht ganz in die Hosentasche aber ist dafür auch nicht ganz so puristisch ;)
Also, der einzig wahre Hipster-PDA heisst Moleskine: http://www.moleskine.com/
gis: Molekskins sind gerade kein HipsterPDA, weil sie nicht in die Hosentasche passen. Deswegen benutze ich sowohl HipsterPDA als auch Moleskine, weil sie sich ideal ergänzen.
@ J.K.
Naja, die kleinen (9×14 cm) passen in die Hosentasche. Besonders geeignet sind m.E. die “Reporter”.
Mein Hipster PDA heißt
PocketMod.
http://www.pocketmod.com/
Aus einem achtseitigen Worddokumente macht man ein PDF, das von einem kleinen Programm so umgewandelt wird, dass man ein Mini-Büchlein im Format A7 daraus falten kann. Macht unheimlich Spaß! Wenn man das mit dem Falten mal kapiert hat ;-)
? und wieso nennt man das Ganze «Hipster PDA»???
Und Johannes, benutzt du den jetzt auch noch, obwohl das iPhone da ist?
Den benutze ich schon lange nicht mehr. Bin umgestiegen auf einen kleinen Moleskine-Notizblock. Der sieht nach längerem Tragen in der Gesäßtasche nicht ganz so verlebt aus.
HIPSTER, das amerikanische Gegenstück zum europäischen BOHEM
Das genialste was ich je gesehen habe ist ein Moleskin-buch, in das eigene Seiten mit FOTOECKEN eingelegt werden! So kann man die Seiten jederzeit austauschen und muss nicht immer die teuren Moleskins kaufen