Die Weniger-Informationen-Diät – Oberkirchs Maßnahmenplan
Brian Oberkirch hat genug von den ständigen Unterbrechungen, die seine Produktivität massiv beeinträchtigen. Während er The 4-Hour Workweek liest hat er aus dem gelesenen einen Maßnahmenplan zusammengestellt. Der Plan gibt eine ganz gute Übersicht über die Tipps und Hacks, die Tim Ferriss vermittelt.
- * Er löscht alle Feeds in seinem Feedreader und evaluiert jeden Feed bevor er ihn wieder aufnimmt. Die Feeds, über die er sich unsicher ist, verschiebt er in einen Probeordner und löscht sie, wenn sie ihn nicht innerhalb einer Woche interessieren.
- * Er checkt seine E-Mail-Postfächer um 10, um 14 und um 16 Uhr. Stapelverarbeitung hilft ihm seine Eingangsbox in 10 bis 15 Minuten zu bearbeiten. ?Zu Beantwortende? E-Mails verschiebt er in genau diesen Ordner. E-Mails, die er aufheben will, gehen ins Archiv. E-Mails, die er nicht mehr braucht, werden gelöscht. Das gleiche gilt für seine Mailboxnachrichten.
- * Er checkt seine Mails niemals morgens, wenn er seine Computer hochfährt.
- * Er kündigt alle Abos für E-Mail-Mailinglisten.
- * Er schaltet alle E-Mail-Benachrichtigungen für Social Networks (myspace etc.) aus.
- * Er schaltet alle Audiosignale von Programmen aus und nutzt nur noch Growl.
- * Er macht es sich zur Gewohnheit, eine Mikro-To-Do-Liste mit 3 bis 5 Aufgaben für den Tag anzulegen. Dazu setzt er sich extrem knappe Deadlines und bearbeitet ausschließlich eine Aufgabe auf einmal.
- * Er hält seinen Computer-Desktop leer und nutzt Merlin Manns Tipps für einen ablenkungsfreien Desktop.
- * Er arbeitet morgens am besten. Nachmittags hält er kurze Meetings und kommuniziert mit seinem Team.
- * Er schaltet seinen Instant Messenger nur nach dem Mittagessen für ein paar Stunden an.
- * Er verlangt einen triftigen Grund, wenn ein Meeting länger als 30 Minuten dauern soll. Lieber kürzer oder am besten gar nicht und weiterarbeiten.
- * Keine spontanen Meetings, wenn es kein absoluter Notfall ist.
- * Seine Kunden aus anderen Zeitzonen müssen auf ihn verzichten, wenn es kein absoluter Notfall ist. Er arbeitet nur noch zu seine lokalen Bürozeiten.
- * Er beantwortet am Wochenende keine E-Mails, wenn es nicht dringend notwendig ist. Er schaut seine Mails Samstags und Sonntags einmal am Tag durch.
- * Jeder neue Kontakt wird sofort ins Adressbuch eingetragen, damit man keine Zeit durch das Suchen einer Adresse verschwendet.
- * ?Nein? ist seine Standardantwort für neue Projekte, Ideen und Anfragen. Neue Dinge müssen sich ihren Weg in seine Aufmerksamkeit verdienen.
Johannes Kleske ist freier Webworker, lebt in Karlsruhe und kann nur schwer ?nein? sagen.
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4 Kommentare zu diesem Artikel
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(5. Mai 2007 11:46) - imgriff.com » Blog Archiv » Informiert ohne Überflutung
(15. Mai 2007 17:52) - imgriff.com » Blog Archiv » GoogleReader: Feeds dreidimensional ordnen
(4. September 2008 14:50)
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Ferdinand
Die einfachste Maßnahme ist den Computer nicht anzuschalten oder nur zu bestimmten Zeiten. Für mich ist der Computer selbst schon zu viel Ablenkung.
???????
Lenkt Growl nicht auch ab, vor allem mit der ständig wachsenden Growl-Unterstützung?
Johannes Kleske
Alles eine Frage der Konfiguration. Zum einen kann ich ja genau bestimmen, welche Programme mich per Growl informieren sollen und zum anderen kommt es auch drauf an, welche Growl-Darstellung ich wähle. Ich lasse mir die Nachrichten in einem kleinen Fenster rechts oben anzeigen. Das ist sehr unaufdringlich.
Projekt 100
Wenn wenigerInformationen nur tatsächlich beim Abnehmen helfen würden. Dann wäre mein Outlook einfach mal für ein paar Wochen zu.